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Neues von der Boyneburg …

Die Ruine der Boyneburg, Logo des Heimatvereines, wird saniert

Datterode ist bekanntlich auf besondere Weise mit der Boyneburg verbunden. Deshalb schmückt auch ein Abbild der Ruine das Logo des Heimatvereines. Anlässlich des Festkommerses der 50-Jahr-Feier unseres Vereines am 28. August 2009 erwähnte unser Mitglied Baron Otto von Boyneburgk (ja, die Familie schreibt sich mit „gk“), dass nunmehr die Mittel zur Renovierung der Ruine, mit Schwerpunkt Turm, vorhanden seien und er in der nächsten Woche über das aufzustellende Gerüst nach 56 Jahren wieder einmal oben auf dem Turm sein würde. Wie heißt es so treffend in der zweiten Strophe des„Datterode-Liedes“:

„Wo der Sachsenberg sich hoch auf zum Himmel reckt,
gegenüber sich der der Pfifferberg streckt,
wo die Boyneburg aus dem Grün aufragt,
vom Zahn der Zeit gezeichnet und zernagt,
wie eine Perle in dem grün Geschmeid,
umringt von Bergen hoch und weit.“

Die Werra-Rundschau schreibt dazu in ihrer Ausgabe vom 5. September 2009:
„Wind und Wetterhaben der Ruine Boyneburg ziemlich zugesetzt. Besonders am Turm sind Frost und Regen nicht spurlos vorübergegangen. Der Mörtel hat sich gelöst, Steine drohen hinabzufallen.“

Am 2. September war es soweit: Das Gerüst wurde errichtet, und Otto von Boyneburgk konnte im Beisein von Landrat Stefan Reuß den Startschuss für die auf rund 19000 € geschätzten Sanierungsarbeiten geben. Trotz der Zuschüsse vom Denkmalschutzamt Hessen und dem Werra-Meißner-Kreis hat Otto von Boyneburgk noch ein gutes Viertel der Summe an eigenen Mitteln aufzubringen. Landrat Reuß unterstrich in einer Stellungnahme einmal mehr die landeshistorische Bedeutung unserer Boyneburg. Die Arbeiten selbst begannen übrigens zwei Tage später.

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Das Gerüst steht, es kann losgehen!


Wir wünschen den Arbeiten einen guten und erfolgreichen Verlauf, damit die Ruine, unsere Boyneburg, noch vielen Generationen mit Würde von ihrer reichhaltigen Geschichte künden kann.

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V. l. n. r.: Otto von Boyneburgk, Gerüstbauchef Claus Ellenberger,
Bauleiter Gerhard Buchnau und Landrat Stefan Reuß am Baugerüst.
Foto: ©Melanie Salewski, Werra-Rundschau